Cerebralparese

Schnürsenkel

unüberwindbare Hürde.

Knöpfe

langsam, einer nach dem anderen.

Falsch geknüpft

noch einmal von Anfang.

8 Uhr Frühstück und entkoffeinierten Kaffee

im Schnabelbecher

einen Schluck.

Schlüpfe in die Jacke“

Reißverschluss:

Ein mögliches Hindernis

In den Aufzug.

Förderstätte.

Mandela und Buntstifte.

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Das Schlimmste was passieren konnte…

Über nichts kann man mehr abkotzen, als über einen, bei der programierung, von glücklicherweise mir unbekannten Programierern, unglücklich falsch gesetzten Button, der all das, was man bis spät in die Früh, in einer wirklich kreativen Zeitspanne von einer Stunde exsessiven Schreibens zu stande gebracht hat, aber wie am Anfang des Satzes bereits erwähnt, jenem falsch und verflucht gesetzten button, in seiner ebenso so falschen Natur, eben nicht ein ausgereifter, ich mach es Rückgängig button zu sein, sondern einen auf: „Drückst du versehentlich zweimal drauf, transformiere ich mich zu einem EXIT button und speichere davor nichts von dem was du geschrieben hast ab, um es dann auch nicht rückgängig machen können zu müssen.“, macht und die App in seiner übereifrigen Bosheit so dermaßen toll und mit ungewohnter Geschwindigkeit schließt, dass man unter anderen Umständen, tatsächlich von einer Leistung reden würde.

Mit welchen tröstenden Gedanken und/oder Glaubenssätzen soll/kann ich mich da noch vor einem Nerven Zusammenbruch effektive schützen?

Was soll man sich da noch zwischen einem Heulkrampf und in Verzweiflung siedender Wut zurufen, dass es eine seelische Erleichterung zu bringen vermag.

Egal was, ich würde diese Wörter, diesen befreienden Satz, mit voller inbrunst und aus ganzem und tiefstem Halse, mit einer uneingeschränkten Lautstärke und Speichel schleudernder Fresse so von mir weg schallen,
nur um es dann, danach, dazwischen einmal tief Luft holend, gleich noch einmal für eine, wenn auch nicht erfolgsversprechendere Variante dieser Traumabewälltigung auszubrüllen.

Energie ginge nicht verloren heißt es, sie ändere nur ihren Zustand von mechanischer zu elektrischer Energie, oder eben anders herum vielleicht, von elektrischer zu mechanischer und auch zu Wärmeenergie die bei Bewegung Reibung entsteht.

Aber das aus einem, einfachen, doppelten, Fingerstreichen soviel Energie freigesetzt werden kann,  dass gleich dabei ein spontanes Wurmloch entstehen muss um meinen Text in eine fremde Galaxie zu schleudern hätte ich mir bei Bestem Willen es zu verdrängen, nicht denken können.

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SchreibblockadenStämmer, TexteHämmer, IdeenScanner.

#Beta
Mann hat sowieso für garnix mehr Zeit warum sollte man sich zum Schreiben noch welche nehmen?
Ich meine schreibt man auch oder vorallem für die Leser, zu mindest für einen Leser und wenn nicht mal das, dann für die Hoffnung dass es einen gibt der das hier wenigstenals überfliegt. Scheiss Kollegen. Fällt dir nichts mehr ein verfällst du in die pseudo-blogerei, in das Placeboschreiben, in das *NichtsMachenNurTunSagen.

Denn, erst heuchelt es sich leicht beiläufig zu bemerken irgendwer hätte sich geregt, „NIX“ mehr von dir gelesen zu haben. Schwach eingeleitet wird darüber geredet dass man einiges zu tun gehabt hätte. Dass man nicht die Zeit gefunden hätte, weil man so wichtig seie und wo anders gebraucht wurden würde.
Ohne Würde, so ne ernste Sache, als tatsächlichen Grund anzugeben (immerhin handelt es sich um ein psychisches Phenomen, jenes genau das Gegenteil davon vorraussetzt:
„Einen Schreibfluss, oder noch treffender, eine ungehinderte Schreibflucht.“

In Wirklichkeit sass man wahrscheinlich mehr am PC oder vor dem Fernseher oder sonstigem Volksopiad, aber  bewichst ungenirt jetzt erst einmal den immer noch Lesenden gleich mal mit dem Wort. „Schreibblockade“.

Die Einsamkeit, die Zeitspanne, dieser teueren Momente inspirativer Abhandlungsmöglichkeiten, die man hätte kreativ nutzen können, ja auf jeden Fall müssen um die Möglichkeit auf Erfolge einzuleiten, das aber in diesem wortscheuen Verdrängungsprzess ,durch den Vezehr unmengen von Schokolade ersetzt wird.

Schreibblockade… wohl eher psychotische Faulheit. Und wenn mal dann doch geschrieben wird, dann aber im PowerModus gegen die alten Schulfreunde über Politik und sonst was, natürlich
öffentlich kommentiert und zeitgleich gekontert, doch googilös sich ja nicht die Mühe um Quellenangaben gemacht werden;
Könnte ja sein dass es eine konstruktive Diskussion oder zu einem Informationsaustausch führen könnte. NEIN, wichtiger ist, dass das Gegenüber denken soll, es sei das Werk jener besonderen synapsen des Schreiberhirns, die sich so fix an so viele Daten erinnern und vermitteln … also vla bla waaaber gelaaba…

Warum gibt man nicht einfach zu (das kann man ja auch in seinem eigenem Stile machen, in aller gut getarnten Eitelkeit, den sprühenden Stolz hinter ein Paar Wörtern ehrlichem Bedaurerns der Dummheit,
die man inne trägt.)

Warum nicht einfach zugeben, dass man jedesmal dem Schweinehund unterliegt. Dieser Bestie die Mehr Schwein ist als Hund. (Verhältniss eines Dackels zur Sau)
Das Schreiben nach dem  Massstab der Lust gemessen wird und nur dann etwas entsteht wenn man grad wirklich bock drauf hat.  Es fehlt an der kleinsten Menge Disziplin und dem Bewusstsein irgendwann Verantwortung für die Zeit zu die man nichts gemacht hat zu übernehmen und zu begreifen dass wenn man die Storys nicht zu ende gebracht hat sie in der scheisse bleiben werden in der eigenen scheisse des Schweinehundes deiner scheisse und keiner etwas lesen wird. Nur weil man sich nicht erheben konnte.

So nehme ich mein Training wieder auf und hoffe von nun an mehr zu Schreiben als ich dazu Lust verspüre und wünsche mir dass das Schreiben dann zu mehr Lust zum Schreiben führt und ich die Storys zu ende bringe, die Sau für den Dackel Schlachte und den Dackel ach scheiss auf den Methaphorischen Zoo. Ihr wisst was ich meine. Den Arsch hoch kriege auf die Beine komme, Wortakrobatik betreibe, mich durchs Schreiben heile.

Weil du dich nicht erheben konntest aus deiner Scheisse.

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Gedankenfall

Gedankenfall…     

image

Absolute Gedankenleere, ein
stiller Schädel, in dünner Haut überzogenes Gesicht,
erst sieht er in den Spiegel,
sodann fragt er schweigend sich,
welches Spiel hab ich denn
                                     verloren…

Viel Zeit schwebt entlang den dunklen Wänden und speichert
kalt, was an Raum sich staut,
keine Sonne mit diesem Morgen,
nur trübes Licht in das er schaut,
starr im Spiegel zu einem Bild
                                       erfroren…

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Mantra

Das Ende ist nah.
Alles wieder auf Anfang.
Das Ende ist nah.
Alles wieder auf Anfang.
Das Ende ist nah.
Alles wieder auf Anfang.
Das Ende ist nah.
Alles wieder auf Anfang.

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Prolog von „Schweig mein Wort, es ist Nacht und Nichts“

Ich halte nichts von Lyrik.
Es gibt kein Gedicht das ich auswendig
kann. Ich glaube nicht an die Macht der Wörter, die irgendwelche Menschen auf andere Menschen ablassen und damit etwas bewirkt werden kann.

Ich bin der Meinung, die meisten geben einen Dreck drauf. Genauso wie ich darauf ein Dreck gebe, es ihnen schmackhaft zu machen, so etwas wie das hier vorliegende zu lesen.

Ich glaube an keine positive Auswirkung dieser Wörter, egal ob gesagt oder geschrieben; Ich glaube nicht daran, weil ich nicht an die Menschen glaube. Der Mensch hat nichts vom Wesen des Guten.
Er hat davon nichts, so sehr ich es mir auch wünsche.
Der Mensch ist aber nicht mal böse, er ist einfach nur schlecht in dem was er macht.
In allem was er macht ist der Mensch ein Amateur.

Er lernt das Reden, lernt das Schreiben und redet und schreibt sich im nächsten Schritt schon gross. Was ne Eitelkeit. Was ne verschwändung von Wörtern.

Er hat keine Achtung über das was andere hören, wenn er redet. Er hat keine Achtung vor dem was er sagt, weil er keine Achtung vor den Wörtern hat die er selbst sagt. Der Mensch achtet auf nichts. Warum sollte er auf Wörter achten. Er missachtet jedes Wort das er sagt und schreibt, er vergewaltigt es zu Lügen und behandelt es wie die Wahrheit. Denn in wirklichkeit mag heutzutage keiner mehr Gedichte. Keiner steht so richtig auf Lyrik.
Ich zumindest kenne Niemanden aus meinem leben der Gedichte wirklich mag.

Und jetzt muss ich damit klar kommen und ein paar Sätze schreiben.

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13.05.2004 -14

„Dunkle Wolken zogen auf, schienen am rötlichen Horizont purpurn zu wirken und überdeckten die Sonne, noch ehe sie untergegangen war.“ – 13.05.2004

Alles Gute zum 10 Jahr deines Bestandes, -du Satz!
Hoffe das bald die Sonne untergeht oder die Wolken verschwinden…

20140513_210319

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